Elternsprechtag

Donnerstag, 23.November 2017 - 17:00 bis 20:00 Uhr

Raumeinteilung für den Elternsprechtag

Erasmus+: Gelungene Arbeitsgruppen in der Simultania Liechtenstein

Am 21.12.2015 machten wir, die 5b Klasse,  uns im Rahmen des Erasmus-Projektes „Crossing Borders: New Approaches to Inclusion“ gemeinsam mit Prof. Bernd Fiechtl und Prof. Ilse Prenn auf den Weg in die „Simultania Liechtenstein“ zu einem halbtägigen Workshop. Nach der Einteilung in Gruppen wurden wir drei Workshops zugewiesen: Malen, Musik und Kommunikation.

Lydia, die Workshopleiterin, führte uns in das Thema des Workshops „Malen“ ein. Sie erklärte uns, dass die Arbeit mit Behinderten sehr abwechslungsreich ist. Sie fügte auch hinzu, dass einige Freunde Probleme haben, sich klar zu artikulieren. Aus diesem Grund werden in der Simultania Liechtenstein sehr oft malerische Aktivitäten eingesetzt, um Gefühle und Tagesverfassung aber auch Probleme darzustellen. Nach der Einführung lud uns Lydia ein unsere Gefühle und Emotionen die wir an diesem Tag hatten in Form eines Bildes auszudrücken. Wir arbeiteten in einem sehr geräumigen und hellen Arbeitszimmer, mit einem großen rechteckigen Tisch in der Mitte. Anwesend waren drei unserer Freunde aus der Simultania, die gemeinsam mit uns am Workshop teilnahmen. Lydia teilte weiße große Malbögen aus und wir konnten mit Wachsmalstiften unsere Emotionen und Gefühle malerisch darstellen. Nach 20 Minuten Arbeit besprachen wir unsere Bilder und wir durften die Kunstwerke mit nach Hause nehmen. Das künstlerische Ergebnis war für alle TeilnehmerInnen sehr interessant. Manche SchülerInnen konnten ihre Gefühle in den 20 Minuten sehr gut darstellen anderen fiel es schwer ein Bild zu gestalten. In der Besprechung durfte jeder Workshopteilnehmer sein Bild erklären und die verwendeten Motive und Farben ausführlich besprechen. Der Workshop war eine echte Bereicherung für unsere Seele und unseren Geist und auch die Zusammenarbeit mit unseren Freunden war eine gute Herausforderung, die wir sehr gut meisterten.

 

 

Musikworkshop

Der Musikworkshop bestand aus zwei Teilen. Zuerst machten wir es uns im Musikzimmer gemütlich. Das Musikzimmer ist ein geräumiger heller Raum ausgestattet mit einem roten Teppich, einigen Regalen und Kästen, einem Bett und zahlreichen Musikinstrumenten. Wir positionierten bunte Decken auf dem Teppich und setzten uns darauf. Dann erklärte uns die Workshopleiterin Monika, welche Therapieformen und Musikinstrumente in der Simultania eingesetzt werden. Nach der Einführung, bei der auch einige Freunde teilnahmen, führte Monika mit uns eine Traumreise durch um eine Eigenerfahrung in Entspannung zu machen. Gemeinsam mit unseren Freunden entspannten wir uns bei beruhigender Musik. Einige schliefen dabei fast ein. Nach ca. 15 min. wurde die Traumreise von Monika beendet und wir diskutierten die Auswirkungen dieser Entspannungstherapie in der Gruppe.

Der zweite Teil des Musikworkshops bestand aus der Verwendung von verschiedenen Musikinstrumenten. In der Simultania werden keine herkömmlichen Musikinstrumente verwendet. Es sind vor allem rhythmische Instrumente bzw. Instrumente die entspannend wirken, zB. selbstgebaute Saiteninstrumente. Wir durften uns verschiedene rhythmische Instrumente aussuchen. Danach versuchten wir gemeinsam einen Rhythmus zu finden. Dieser Teil des Workshops war ein Höhepunkt, weil wir gemeinsam mit unseren Freunden aus der Simultania musizierten. Nach dieser Übung hatten wir noch die Möglichkeit aus der Instrumentensammlung weitere Instrumente ausprobieren. Hier ging es nicht darum eine bestimmte Melodie zu produzieren sondern mit Hilfe des Instrumentes seine Gefühle und Emotionen auszudrücken. Wir hatten sehr viel Spaß beim gemeinsamen Musizieren.

 

 

Kommunikationsworkshop

Plo arbeitete mit jeder Kleingruppe der Klasse und erklärte uns wie Kommunikation bei Menschen mit Behinderung funktioniert. Von großer Bedeutung ist es, dass Menschen die taub sind ihre Gefühle auf Papier bringen. Deswegen zeichneten wir in einem Malworkshop unsere eigenen Stimmungsbilder. Anhand dieser Methode kann man erahnen, wie es den Menschen geht oder was ihnen fehlt. Er erzählte uns auch seine lange und interessante Lebensgeschichte.

Nach geduldigem Zuhören sollten wir als kleine Aufgabe unsere Familie als Tiere zeichnen. Zum Abschluss verglichen wir unsere Ergebnisse und analysierten die Bedeutung der Tiere. Viele von uns zeichneten ähnliche Tiere zum Beispiel eine Katze für die Mutter oder einen Löwen bzw. Bären für den Vater. Auch dieser Workshop war sehr interessant und lehrreich.

 

 

Nachbereitung der Workshops

Nach den zwei Workshops am Morgen in der Simlultania, bereitet wir, die SchülerInnen der 5b Klasse des BG/BRG Judenburg, die Erfahrungen, die wir in der Betreuungseinrichtung gesammelt hatten, nach. Wir verfassten Berichte über unserer positiven Erfahrungen auf Englisch und Deutsch. Darüber hinaus befasste sich eine Gruppe mit einem projektbezogenen Fragebogen.

 

 

Zusammengefasst aus Berichten von SchülerInnen der 5b Klasse

  

 

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Judenburg - 8750 Judenburg - Lindfeldgasse 10 - Tel +43 5 0248 047

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