Elternsprechtag

Donnerstag, 23.November 2017 - 17:00 bis 20:00 Uhr

Raumeinteilung für den Elternsprechtag

Eine Woche lang leben wie Gott in Frankreich

Um drei Uhr morgens noch halb schlafend vor der eigenen Schule zu stehen und eine ca. zwölfstündige Fahrt vor sich zu haben, das ist der Traum eines jeden Schülers. Genau diesen Traum durften wir, die 7. Klassen des BG/BRG Judenburg, am (sehr) frühen Morgen des 22.04.2016 erleben, als wir zu unserer Intensivsprachwoche nach Nizza aufbrachen.

Nach der anstrengenden, aber auch unterhaltsamen Fahrt kamen wir schließlich erschöpft in Nizza an. Doch gemäß dem Motto der kommenden acht Tage ging es sogleich « vite, vite, vite » mit einer Stadtführung durch die Alt- sowie Neustadt von Nizza los. Während dieser hatten wir das erste Mal die Gelegenheit, diese wunderschöne Stadt an der Côte d’Azur besser kennenzulernen und uns von unseren Guides erste Tipps bezüglich guter Restaurants etc. geben zu lassen.

Danach holten uns die Gastfamilien auf dem Gelände der Sprachschule ab und so verbrachten wir den ersten Abend in „echt französischen“ Familien.

 

Für die darauffolgenden Tage waren Ganztagesausflüge geplant: Am Samstag widmeten wir uns in Grasse der Leidenschaft Jean-Baptiste Grenouilles, des Protagonisten von Patrick Süßkinds Roman „Das Parfum“, nämlich den Gerüchen. Bei einer Führung durch die Fabrik der traditionsreichen Firma „Fragonard“ bekamen wir einen interessanten Einblick in die Geschichte der Herstellung von Duftstoffen und hatten im Anschluss die Gelegenheit, Parfums, Seifen und Ähnliches zu erwerben. Nach einem kleinen Spaziergang in der Innenstadt Grasses fuhren wir weiter nach St. Paul de Vence, einer kleinen, mittelalterlich wirkenden Stadt, die wir sogleich erkundeten.

 

Am darauffolgenden Tag standen die Besichtigung von Antibes sowie der Besuch des bekannten Wasserattraktionsparks „Marineland“ am Programm. Besonders beeindruckt zeigten sich alle von den Delfinen und Orcas, aber auch verschiedene andere Tiere gingen so manchen von uns nicht mehr aus dem Kopf.

Doch nicht nur diese zwei ganztägigen Exkursionen fanden großen Anklang, die nachmittäglichen Ausflüge, die wir nach (mehr oder minder) lehrreichen Unterrichtseinheiten am Vormittag unternahmen, sorgten ebenfalls bei uns allen für Begeisterung. Auf dem Programm standen Cannes, Èze und Monaco, wo wir nicht nur das berühmte Casino besichtigten, sondern auch die Vorbereitung der Rennstrecke für den Grand Prix sehen konnten. Des Weiteren weckte hier abermals die biologische Attraktion, das große Aquarium, großes Interesse bei vielen von uns; manche fotografiebegeisterten Schüler mussten förmlich von den Becken, in denen faszinierende Meereslebewesen wie Quallen, Clownfische und Oktopusse schwammen, weggezerrt werden.

 

Was auf einer Sprach- und Kulturreise nicht fehlen darf, sind gutes Essen sowie ein wenig Shopping. So verbrachten wir manchen Nachmittag damit, nizzaische Spezialitäten, wie zum Beispiel Socca oder Pissaladière, zu kosten und unsere Taschen mit Souvenirs und anderen Einkäufen zu füllen.

Allerdings mussten wir am Freitag, dem 29.04.2016, traurig erkennen, dass selbst noch so schöne Dinge irgendwann ein Ende nehmen müssen. Leider wurde unsere Hoffnung, der Bus springe vielleicht doch nicht an und wir würden nicht ins verschneite, kalte Österreich zurückkehren müssen, enttäuscht, weshalb wir uns dazu gezwungen sahen, uns im Bus eine gemütliche (oder wohl eher nicht allzu ungemütliche) Schlafposition zu suchen und ein wenig unseres versäumten Schlafes nachzuholen. Schließlich kamen wir – nicht zuletzt aufgrund der guten Fahrkünste unseres Busfahrers – wohlbehalten in Judenburg an.

 

An dieser Stelle sei nochmals allen unseren Begleitprofessorinnen – Mag. Maria Glinitzer (7ABF), Mag. Brigitte Bachmann (7BL) und Mag. Ursula Schriefl (7CF) – gedankt, welche uns eine Woche lang aushalten durften und auch noch die Ehre hatten, uns immer wieder dazu aufzufordern, « vite » zu « avancer ». Wir haben wirklich viel Spaß gehabt und unseren Aufenthalt in Nizza sehr genossen, alors: merci mille fois !

 

Text: Ute Mayer (7CF), Georg Pickl (7BF)

Fotos: Julia Pabst (7BF)

 

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Judenburg - 8750 Judenburg - Lindfeldgasse 10 - Tel +43 5 0248 047

Zircon - This is a contributing Drupal Theme
Design by WeebPal.