Elternsprechtag

Donnerstag, 23.November 2017 - 17:00 bis 20:00 Uhr

Raumeinteilung für den Elternsprechtag

Exkursion

Am 21. März 2017 fuhren 4 Klassen des BG/BRG Judenburg, und zwar die 4b, 4c, 4d und 4e, nach Oberösterreich in das an der Donau gelegene Mauthausen, um die dortige Gedenkstätte zu besichtigen. Nach einer ca. dreistündigen Busfahrt mit einem notwendigen Stopp bei einer Raststätte in St. Pankraz standen wir vor den geradezu beängstigenden Mauern dieses ehemaligen NS-Konzentrationslagers.

Nachdem wir in vier Gruppen aufgeteilt wurden, führten uns die Mitarbeiter des Mauthausen Memorial ca. zwei Stunden lang durch das Gelände der heutigen Gedenkstätte. Zwischen 1938 und 1945 waren etwa 190.000 Menschen aus mehr als 40 Nationen in den Konzentrationslagern Mauthausen und Gusen oder in einem der Außenlager inhaftiert, mindestens 90.000 Personen wurden damals getötet.

Wegen der noch geltenden Wintersperre, konnten wir die sogenannte Todesstiege selbst nicht begehen. Von Weitem wurde uns die Bedeutung dieser Todesstiege erklärt – auf der unzählige KZ-Häftlinge im Rahmen der Zwangsarbeit im dortigen Granit-Steinbruch auf grausame Art und Weise umkamen oder gezielt ermordet wurden. Für viele KZ-Häftlinge hieß es bei deren Eintreffen in der Nazi-Terminologie „Rückkehr unerwünscht!“, mit dem Resultat, dass diese im KZ-Mauthausen und in seinen Außenlagern ermordet wurden bzw. auf grausamste Weise ums Leben kamen.

Die unmenschliche Behandlung der für das NS-Regime unerwünschten Menschen konnte beeindruckend veranschaulicht werden, da sehr viele der damals errichteten Gebäude noch im Original oder in einer Rekonstruktion zu sehen waren. Die für Besucher mittlerweile sehr gut zugänglichen Räume dokumentieren das unendliche Leid dieser armen KZ-Häftlinge und der „Raum der Namen“ als digitales Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen und seiner Außenlager wird ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Wir danken den Professoren Roland Gach, Raphael Grasser, Georg Hartner, Ulrike Prutsch, Ulrike Sölkner und Manfred Weissenbacher für die Begleitung und das abschließende Exkursionsquiz. Durch dieses Exkursionsquiz wurde uns einerseits die doch recht anstrengende Heimfahrt verkürzt, andererseits konnte dadurch die eine oder andere noch offen gebliebene Frage beantwortet werden.

Lea Maier, 4b

Lucca Fritz, 4c

 

 

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