Don´t wash your socks alone

„Verwenden Sie Energiesparlampen oder LED-Lampen, setzen Sie auf Sonnenergie, essen Sie weniger Fleisch und fahren Sie weniger Auto“ – das waren nur einige der mahnenden Worte der Schüler/innen Andrea Haid, Eva-Maria Schöttl (8A), Lucas Oppeneiger, Florian Uhl (8B), Georg Ptak und Wolfgang Url (8C) bei der Abendveranstaltung: What can young people do about global warming?

In der Aula unserer Schule präsentierten sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie bei den internationalen Umweltkonferenzen in Dänemark, Island und Schweden während der Sommerferien gewonnen haben. Zahlreiche Ehrengäste - u. a. LAbg. DI Heinz Gach, DI Luitpold Liechtenstein, Mag. Isabella Paumgartner und Dr. Mag. Franz Bachmann seitens der Stadtgemeinde Judenburg, DI Josef Bärnthaler von der Energieagentur - waren der Einladung zu dieser Informationsveranstaltung des ALV gefolgt. Unsere Schule hat auf dem ökologischen Sektor eine Vorreiterrolle, schon seit dem Jahr 2000 wird der schulautonome Kurs BEE (Biological Environmental Experiences in English) angeboten, in dem besonders umweltinteressierte Schüler/innen projektorientiert zum Thema ökologische Nachhaltigkeit arbeiten und für internationale Konferenzen vorbereitet werden.
 In einem zweiten Teil des Abends referierte der Meteorologe Hofrat Dr. Eduard Wallaszkovits. Seit 45 Jahren dokumentiert er die Klimadaten unserer Region und die erhobenen Daten sprechen eine eindeutige Sprache: Wenn auch schleichend, der Klimawandel ist Realität. Egal ob die Daten der Schneedecke, der Frosttage, der Regenfälle, der Hitzetage, der Windstärke oder der mittleren Temperatur in den letzten 45 Jahren angesehen werden, überall ist der Wandel bemerkbar, seit den 1990er Jahren in einem besonders hohem Ausmaß. Auch unsere Region wird sich in immer rascherem Ausmaß klimatisch verändern, die Folgen sind erhöhte Temperaturen, das führt zu einer massiven Veränderung der Pflanzenwelt, unsere Fichte wird z. B. nur noch in hohen Lagen zu finden sein. Wasser wird durch geringere Niederschläge bei uns zu einem knappen Gut, bis 2040 müssen wir aller Voraussicht nach mit Temperaturen bis 40 Grad Celsius leben. Die Winde werden stärker werden und Unwetter sich häufen.
 
Dr. Wallaszkovits zeigte schonungslos auf, dass viele Trends des Klimawandels nicht mehr aufhaltbar sind, doch das Wissen alleine genügt nicht. Wir alle gemeinsam sind aufgerufen, im Kleinen und im Großen endlich aktiv zu werden, um die Erwärmung nicht noch schneller voran zu treiben.
 
„What can young people do about global warming?“
Nachhaltige Strategien gegen die drohende globale Klimaänderung, die Schüler/innen des BG/BRG Judenburg im Rahmen eines Info-Abends am 27.11.2008 einer breiten Öffentlichkeit mit vielen Ehrengästen präsentierten!
 
In den vergangenen Sommerferien nahmen als besondere Novität gleich drei Schülerdelegationen des BG/BRG Judenburg an internationalen Umweltkonferenzen  teil. Sowohl bei der CEI-Konferenz in Aalborg / Dänemark als auch beim Douzelagetreffen in Oxelösund / Schweden bzw. beim ICE-Camp auf Island stand immer die Problematik der globalen Klimaerwärmung im Mittelpunkt.  Ziel war unisono, die Jugendlichen als künftige Entscheidungsträger zu ermutigen, selbst aktiv zu werden und Lösungsstrategien im internationalen Kontext zu erarbeiten und in weiterer Folge umzusetzen. Dazu einige Statements von unseren Schüler/innen:
 
Wolfgang Url, der als einziger Schüler Österreichs am internationalen ICE-Camp vom renomierten Polarforscher Arved Fuchs in Island teilgenommen hat:
„Das Ziel von ICE (Ice Climate Education) besteht in der Aufklärung der Jugendlichen über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Umwelt und Menschen. Denn gerade diese Generation wird die erste sein, welche die Konsequenzen, wenn auch noch nicht in voller Härte, zu spüren bekommen wird. Immerhin ist die Jahresmitteltemperatur der Erdoberfläche in den letzten 100 Jahren schon um etwa 0,6° C gestiegen, wobei der größte Teil dieses Anstiegs in den letzten 30 Jahren zu verzeichnen ist.
 
In Oxelösund in Schweden wurde auch über das Gefahrenpotenzial der Klimaerwärmung diskutiert. Andrea Haid und Eva Schöttl über mögliche Folgen:
„Klimatologen und Ökologen befürchten  u.a. einen massiven Schwund der Artenvielfalt, die noch stärkere Zunahme von Wetterextremen, das Schmelzen der Polkappen und Gletscher und damit zusammenhängend ein Anstieg des Meeresspiegels um bis zu sechs Meter.
Dies hätte zur Folge, dass beispielsweise in Kalkutta und Bangladesch sechzig Millionen Menschen obdachlos werden und dass große Teile von London und den Niederlanden überflutet und unbewohnbar werden würden.“
 
Lucas Oppeneiger und Florian Uhl (8.b), die an CEI-Konfernez (Caretakers of Environment International) in Aalborg / Dänemark teilgenommen haben, über nachhaltige Strategien:
„Wir haben die von der EU bereits propagierte Energiesparmaßnahme aufgegriffen,   Glühlampen in Haushalten durch effizientere Energiesparlampen zu ersetzen, wodurch bis zu 80% an Energie einzusparen wäre. Dabei handelt es sich um eine besonders ökosozial verträgliche Maßnahme, weil die umweltverträglichsten Kraftwerke diejenigen sind, die erst gar nicht gebaut werden müssten und überdies die stark steigenden Energiekosten für die Haushalte beträchtlich reduziert werden  könnten.“
 
 
HR Dr. Eduard Wallaszkovits, Meteorologe über lokalen Klimawandel:
 
Seit 2000 gibt es am BG/BRG Judenburg den schulautonomen Kurs BEE (Biological Environmental Experiences in English), wo besonders umweltinteressierte Schüler/innen projektorientiert auf ökologische Nachhaltigkeit für internationale Konferenzen vorbereitet werden. Wegen des internationalen Charakters ist die Arbeitssprache Englisch.
 
 

 
 
 

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