BG/BRG mischt beim Umweltschutz mit

Seit Beginn der Ära von Dir. Mag. Johann Mischlinger nimmt das BG/BRG Judenburg, eine UNESO-Schule, in Bezug auf Umwelt eine immer wichtigere und weitreichendere Rolle ein.

(Dieser Artikel, verfasst von Frau Gertrude Oblak, wurde am 2. Juni 2010 in den Obersteirischen Nachrichten veröffentlicht.)

 

Dir. Mag. Johann Mischlinger ist soeben von der südeuropäischen Klimakonferenz, die an der Juridischen Fakultät der Universität Belgrad stattgefunden hat, zurückgekehrt. Hochkarätige Organisationen haben sich in Zusammenarbeit mit dem Serbischen Umweltministerium und UNO-Organisationen wie UNESCO mit dem Klimawandel beschäftigt. „Es ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit, den Klimawandel in den Griff zu bekommen, zumal durch Änderungen der Lebensbedingungen in gewissen globalen Bereichen Migrationsströme in der Größenordnung von zig Millionen Menschen zu befürchten sind, die erst recht wieder zu intra- und internationalen Konflikten führen werden,“ so Mischlinger.
 
Die UNO räumt der Aufklärung und Vorbereitung der Gesellschaft auf diese Herausforderung höchste Priorität ein. Bei der Vorstellung der Projekte, wie regionale Bestimmung des sauren Regens als Indikator für CO2-Emissionen, Luftgütebestimmung mittels Flechten als Bioindikatoren u.a. spielten auch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte bzw. regionale Energieeinsparungsmaßnahmen wie auch Aufklärungsstrategien eine bedeutende Rolle.
 
Gymnasiast in Island
 
Es ist eine große Ehre für das BG/BRG Judenburg und die Stadt Judenburg, dass Gernot Ehgartner als einziger Österreicher ausgewählt wurde, mit Arved Fuchs in Island am ICE-Camp teilzunehmen. Er hat die vom Forscher vorgegebenen Aufgaben im internen Wettbewerb an der Schule überragend gemeistert und ist in der Lage, seine Ideen und Vorstellungen auch tadellos auf Englisch vorzutragen. … Seine Arbeit zum Thema Klimawandel hat Arved Fuchs bereits in Händen, wie auch die der Teilnehmer aller Welt.
 
„Ich habe das Thema aus persönlichem Interesse am Klimawandel und an der Umwelt gewählt“, erklärte Ehgartner. Nicht nur er weiß, dass uns die Probleme des Klimawandels bereits voll erreicht haben, wie die starke Eisschmelze beweist. Jagdreisen über Ellesmaare sind nicht mehr möglich. Zusätzlich macht das Artensterben und die Verkleinerung eines Jagdgebietes die Tradition und Werte zunichte … Folgen werden u.a. der Anstieg der Schneegrenze, das Waldsterben, die Überflutung und Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch Hitzewellen und Überschwemmungen sein.
Bis 2100 würde die Jahrestemperatur um vier Grad ansteigen, wovon der westliche Teil Österreichs, wie die Alpen, am stärksten betroffen wären, die Niederschläge werden sich verlagern und die allgemeine Gefahr von Wetterphänomenen in Österreich wird steigen. Es ist daher nicht hoch genug einzuschätzen, dass Jugendliche, wie Ehgartner, sich in den Umweltschutz vertiefen. Seiner Generation ist es aufgebürdet, den Umweltsünden der Vorgenerationen Einhalt zu gebieten und die Richtung zu ändern.
 
 
 
(Danke, dass wir den Artikel auch auf unserer Homepage veröffentlichen dürfen!)
 
 
 
 

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