Elternsprechtag

Donnerstag, 23.November 2017 - 17:00 bis 20:00 Uhr

Raumeinteilung für den Elternsprechtag

Auf den Spuren hallstattzeitlicher Fürstengräber ...

... begab sich am 16. Oktober die 2A-Klasse im Rahmen eines Lehrausganges in Geschichte und Sozialkunde. Im Mittelpunkt der musealen Lerneinheiten standen dabei im Judenburger Stadtmuseum der sog. Strettweger Kultwagen sowie eine Einführung in die kleine Restaurierwerkstätte, welche derzeit in Räumen des ehemaligen Jesuitenklosters eingerichtet ist.

Dr. Michael Schiestl schilderte nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung des Stadtmuseums die Hintergründe der Auffindung des bronzenen Kultwagens von Strettweg, wobei er besonders auf die Nachgrabung des Kultwagengrabes im Herbst 2012 mit über 4000 Kleinfunden verwies.

 

Frau Isolde Fluch begleitete anschließend zusammen mit Prof. Manfred Weissenbacher die 2A-Schüler/innen in die vom Arbeitskreis Falkenberg eingerichtete Restaurierwerkstätte. Dort zeigte Mag. Susanne Heimel den aufmerksamen Schüler/innen, wie sie die ihr anvertrauten Fundstücke „ausstellungsreif“ macht.

Die Restaurierung von archäologischen Eisenfunden ist nach Mag. Heimel eine der schwierigsten konservatorischen Aufgaben, wobei es oft verblüffend ist, welche Informationen zu Form und Oberflächengestaltung sich bei richtiger Vorgehensweise aus einem unförmigen Rostklumpen gewinnen lassen.

Wie behutsam die Keramikscherben prähistorischer Gefäße behandelt werden müssen, besonders die bemalte graphitierte Keramik, wie sie auch in den Gräbern von Strettweg zu finden ist, wurde den jungen Besuchern ebenso präsentiert.

 

Als krönenden Abschluss durften die 2A-Schüler/innen eine Bernsteinperlen-Kette bestaunen, wobei die meisten dieser Perlen durch Herauswaschen aus dem Fundmaterial in Form der Flotationsmethode sichergestellt werden konnten.

Weba

 

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