Elternsprechtag

Donnerstag, 23.November 2017 - 17:00 bis 20:00 Uhr

Raumeinteilung für den Elternsprechtag

eLearning am BRG Judenburg

Klassenzimmer der Zukunft am BG/BRG Judenburg

Das Ziel des BG/BRG Judenburg ist es, die SchülerInnen so gut wie möglich „Fit for the Future“ zu machen. Deswegen hat sich das BG/BRG Judenburg auf den Weg gemacht, dem Motto des Bundeministerium für Bildung und Frauen „Kein Kind ohne digitale Kompetenzen“ zu folgen.

Im BG/BRG Judenburg wurden in den letzten Jahren umfassende technische Investitionen getätigt, um allen SchülerInnen aus allen Schulstufen Zugang zu eLearning und zur Aneignung digitaler Kompetenzen zu ermöglichen. Neben den technischen Investitionen setzt das BG/BRG Judenburg auch auf den intensiven und zielgerichteten Einsatz neuester methodisch-didaktischer Lerntechniken, um den sinnvollen Einsatz von Mobiltelefonen, Tablets, sozialen Netzwerken, etc. im Unterricht zu garantieren. „Das Klassenzimmer der Zukunft“ am BG/BRG Judenburg motiviert SchülerInnen nicht nur aktiv am Unterricht teilzunehmen, sondern gibt auch den LehrerInnen die Möglichkeit zu einem modernen Unterricht mit  methodisch-didaktischer Vielfalt und zeitgerechter Pädagogik.

Technische Ausstattung:

Das BG/BRG Judenburg verfügt über folgende technische Ausstattung:

                3 Computersäle

                Whiteboards/Smartboards

                49 iPads / 2 iPad-Wägen

                WLAN im gesamten Schulgebäude

                alle Klassen sind mit Computern und Beamern ausgestattet

                Apple-TV

                digitale Ausstattung in den Naturwissenschaftlichen Räumen (digitales Mikroskop, Laptops in

Klassenstärke, digitale Kameras, etc.)

                digitale Kameras

                Kabellösung für iPad zum Beamer

Digitale Lernumgebung

Das BG/BRG Judenburg bietet seinen SchülerInnen eine umfangreiche digitale Lernumgebung an. So wird in allen Fächern in allen Schulstufen zur Unterrichtsunterstützung die Moodle-Plattform zur Aufgabenstellung, zum Informationsaustausch und zum aktiven Lernen eingesetzt. In der Unterstufe wird in Englisch eine auf das Schulbuch abgestimmte eLearning-Plattform eingesetzt, wo SchülerInnen Zugang zu Grammatik-, Vokabel-, Leseverständnis- und Hörübungen haben. In der Oberstufe wird ebenfalls eine große Anzahl verschiedenster virtueller Plattformen zur Lernunterstützung angeboten, die gesammelt auf dem schulinternen eLearning-Blog gefunden werden können:

http://elearning-brg-judenburg.blogspot.co.at/

Darüber hinaus finden auch soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, Whatsapp, etc) und virtuelle Plattformen (One Drive, Google Drive, Dropbox, Titanpad, etc.) Anwendung im Unterricht. Informationen werden nicht mehr wie gewohnt über digitale Hardwarespeicher (CD, USB-Stick etc.) ausgetauscht, sondern hauptsächlich über soziale Netzwerke und virtuelle Plattformen.

Weiters wird eine Vielzahl von Programmen, Anwendungen und Apps von LehrerInnen und SchülerInnen im Unterricht eingesetzt, um einen vielfältigen und abwechslungsreichen Unterricht anzubieten. So wird z.B. für Präsentationen nicht nur Powerpoint, sondern auch Keynotes, Sway oder Prezi eingesetzt. Im Rahmen der iPad-Anwendung können zahlreiche Apps zur Aneignung, Festigung und Überprüfung von Wissen und Lernstoff im Unterricht eingesetzt werden (z.B. GeoGebra und SynCalc in Mathematik).

SchülerInnen des BG/BRG Judenburg kommen auch in den Genuss, sich in der Unterstufe fundierte digitale Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Informatik anzueignen. Dies wird durch die Anwendung des „digikomp8“-Prinzips garantiert. „digikomp8“ ist ein Referenzrahmen des Unterrichtsministeriums, der vorschlägt, welche digitalen Kompetenzen SchülerInnen in der 8. Schulstufe aufweisen sollen.

Die Schaffung der digitalen Lernumgebung verändert auch die Arbeitsmethoden im Unterricht.  Der  Einsatz neuer, moderner und pädagogisch sinnvoller Lehr- und Lernmethoden wird ermöglicht. SchülerInnen arbeiten verstärkt selbständig, finden eigenständig Wissen, verarbeiten dieses Wissen auf  verschiedenste Weisen mit Hilfe neuer Medien, diskutieren Aufträge in Gruppenarbeit und geben ein Wissensprodukt in e-Form (Präsentation, Video, Audiodatei oder z.B. Comic) wieder. Informationen zwischen den SchülerInnen können jederzeit durch den gezielten Einsatz von z.B. Mobiltelefonen, iPads oder virtuellen Plattformen ausgetauscht werden. So eignen sich SchülerInnen neben Fachwissen auch digitale Fertigkeiten, soziale Kompetenzen und Selbständigkeit an. Die digitale Lernumgebung forciert die SchülerInnen in das Zentrum des Lernprozesses und der Lehrer fungiert nur mehr als Coach und Begleitperson beim Lernprozess. Zusätzliche Übungsmaterialien können mit Hilfe der veränderten Lernumgebung von den LehrerInnen jederzeit angeboten werden, sodass auf die Individualisierung des Unterrichts und die Bedürfnisse der SchülerInnen ein größeres Augenmerk gelegt werden kann.

Besonders in den Abschlussklassen spielt „Das Klassenzimmer der Zukunft“ im BG/BRG Judenburg eine wichtige Rolle. Die digitale Lernumgebung bietet den SchülerInnen an über den Tellerrand der Klasse zu sehen und schulexterne Quellen zur Wissensaneigung zu nutzen. Die digitale Lernumgebung und die neuen Medien werden nicht nur zur Unterrichtsarbeit eingesetzt, sondern auch für die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA), der Vorbereitung zur Matura. SchülerInnen können sich sogar im Unterricht schon gezielt auf die Zugangsprüfungen für die Universität vorbereiten.

 

Sicherheit und Saferinternet

Für das BG/BRG Judenburg spielt der sichere Umgang mit neuen Medien in der Schule eine essentielle Rolle. Deswegen gibt es an der Schule neben der Hausordnung auch Verhaltensvereinbarungen für den Umgang mit digitalen Medien, Broschüren und Peers. Die Peers des BG/BRG Judenburg sind eine Gruppe von OberstufenschülerInnen, die eine besondere Ausbildung zu den Themen „Saferinternet“ und „Cybermobbing“ haben, um andere SchülerInnen des BG/BRG Judenburg bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Internetsicherheit und Mobbing zu unterstützen. Die Peers informieren besonders SchülerInnen der Unterstufe über die Gefahren der naiven Verwendung des Internets, sozialer Netzwerke, von Smartphones und Tablets. Begleitet werden sie in ihrem Tun von den Peersbetreuern, eine Gruppe von engagierten LehrerInnen. Zusätzlich zu den Peers können bei Cybermobbing auch die „Come and Talk Gruppe“ (eine Gruppe von LehrerInnen) und die Schulpsychologin für Hilfe konsultiert werden. Links zum Thema Sicherheit im Internet und Saferinternet können auf dem eLearning-Blog gefunden werden.

  

                                                                                                            

eLSA – eLearning im Schulalltag

eLSA ist mit 222 Schulen (2014) aus den Bereichen AHS und NMS, einzelnen VS und BMHS, das größte E-Learning-Netzwerk Österreichs. Ziel und Zweck von eLSA ist die Förderung der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Österreich.

Das eLSA-Netzwerk setzt sich dabei für die Professionalisierung der Medienpädagogik im österreichischen Schulwesen ein. Digitale Kompetenz als neue Grundkompetenz ist eine Querschnittsthematik, die in jedem Unterricht Platz finden muss. Unter dem Leitsatz „Kein Kind ohne digitale Kompetenzen“ verfolgt eLSA daher das Ziel, dass Kinder sozial verantwortlich digitale Medien produktiv nutzen können.

Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und der Austausch altersadäquater, didaktischer Konzepte von virtuell aufbereiteten Lehr-/Lern-Arrangements, um positive Schulentwicklungsprozesse durch überzeugende Lernergebnisse in Gang zu setzen.

eLSA-Rezertifizierung

eLSA bietet Schulen nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess die Möglichkeit  einer externen Evaluierung und bei positivem Bescheid das eLSA-Zertifikat an.Die Zertifizierung zeichnet die Schule als „Expertinnen-/Expertenschule für E-Learning“ sowie als besonders innovativ aus und gilt für  drei Jahre.

https://prezi.com/yrhsh7zqjqao/rezertifizierung-des-bgbrg-judenburg/

Nach Ablauf der Gültigkeit des eLSA-Zertifikates stellte sich das BG/BRG Judenburg am 21. Mai 2014 wieder einer Zertifizierung. Die Rezertifizierung konnte positive durchgeführt werden und wurde von der eLSA-Jury folgendermaßen bewertet:

[…] Was sich aus Schulperspektive relativ unspektakulär und fast wie selbstverständlich liest, stellt sich in der Außensicht eines beeindruckten externen Zertifizierenden ganz anders dar. Diese Schule hat die Anforderungen einer Rezertifizierung in einem außerordentlichen Maß erfüllt und nimmt damit nicht nur im obersteirischen Raum in Bezug auf den vorbildlichen Einsatz digitaler Technologien eine Vorreiterrolle ein, sondern – ohne zu übertreiben - auch unter den AHS ganz Österreichs. […]

[…] Dass die IT-Infrastruktur dieser Schule, sei es in Form von Notebookklassen, vielen interaktiven Whiteboards, iPads, W-Lan im gesamten Schulgebäude, oder Schülercomputern im NAWI-Unterricht für österreichische Verhältnisse im absoluten Spitzenfeld liegt, trägt die Handschrift des Schulleiters, dem es gelingt, jene Mittel für die IT-Infrastruktur aufzutreiben, von dem viele AHS nur träumen können. Selbst „Überzeugungstäter“ in Sachen Informationstechnologie im (Biologie) Unterricht, unterstützt er ein eingespieltes Team, wo es nur geht und schafft damit jene Rahmenbedingungen, unter denen eine IT-Integration gedeihen kann. […]

(http://elsa20.schule.at/news/einzelansicht/nc/1/article/fit-for-the-future-am-bgbrg-judenburg/)

 

 

Projekt: KidZ

Das Projekt KidZ (Laufzeit: 2013/14 – 2016/17) will die absehbare Zukunft, die „Normalität des Klassenzimmers“ im Jahr 2020 mit selbstverständlich integrierten und jederzeit verfügbaren digitalen Endgeräten mit den damit verbundenen Kommunikations-, Rezeptions- und Interaktionsmöglichkeiten bewusst vorwegnehmen und erforschen, genauso wie sich zB das eLSA-Netzwerk vor ca. 10 Jahren auf den Weg zu etwas gemacht hat, was nunmehr mit dem digi.komp Konzept gelebte bzw. lebbare und jedenfalls von allen Schulen machbare und erwartbare Realität geworden ist.

Beim Projekt KidZ steht nicht die Informations- und Kommunikationstechnologie im Vordergrund, sondern deren selbstverständliche und bestmögliche Integration in qualitätsvolle, schulische Lern- und Lehrprozesse (SQA!). digi.komp zeigt, mit wie WENIG Aufwand das Ziel „Kein Kind ohne digitale Kompetenzen“ erreichbar ist.

Das KidZ-Projekt öffnet die Perspektive, wie VIEL darüber hinaus noch möglich wäre!

Zielsetzungen von KidZ

  • Gesicherte Vermittlung digitaler Grundkompetenzen bei 10-14-jährigen (digikomp8-Projekt).

  • Nutzung von OER-Open Educational Resources.

  • Lehrende “begreifen/verstehen” die digitalen, sozialen und mobil zu nutzenden Lernszenarien von 21. Jahrhundert-Lernern und machen diesen attraktive “Lern-Angebote”.

  • Niedrigschwellige Vernetzungsangebote zwischen den Schulen (im regionalen Cluster und clusterübergreifend).

  • Innovative digitale Lernszenarien werden entwickelt, erprobt und ausgetauscht; Forschungsaktivitäten der PHs werden unterstützt

  • Lehrende arbeiten ständig an der professionellen Weiterentwicklung ihres Berufsbildes durch Nutzung von Vernetzungsmöglichkeiten, gegenseitige Unterrichtsbesuche und Training “on demand”.

In die Zukunft mit dem Slogan “Fit for the Future”

Obwohl das BG/BRG Judenburg sich mit “Sieben-Meilen-Stiefeln” auf dem Weg des eLearnings bewegt, gibt es noch viele Ziele, die in Zukunft erreicht werden sollen. Es gilt die Anzahl der schuleigenen Endgeräte zu erhöhen, damit alle SchülerInnen damit arbeiten können. Darüber hinaus soll die Infrastruktur in allen Klassen so ausgebaut werden, dass ein reibungsloser und einfacher Transfer von iPad auf Beamer von statten laufen kann. Neben der technischen Ausstattung sollen die Fachgruppen sinnvolle Lernapps und Programme anschaffen, die auf allen iPads zugänglich sind und jederzeit im Unterricht eingesetzt werden können.

Neben der Anschaffung neuer Technik wird aber die Optimierung des Unterrichts im Zentrum stehen. Durch ständige Fort- und Weiterbildungen der LehrerInnen, der Teilnahme an eLearning Projekten und Konferenzen und die schulinterne und schulexterne Vernetzung, sollen zeitgerechte und moderne Unterrichtsmethoden im jetzt schon bereits überaus innovativen Unterricht Einzug halten.

Zusätzlich zu den modernen pädagogischen Ansätzen soll aber auch verstärkt auf die Sicherheit im Umgang mit dem Internet und den neuen Medien gelegt werden. Weitere Projekte im Zusammenhang mit der Prävention von Cybermobbing, illegaler Verwendung von Daten, sichere Verwendung von Smartphones und Tablets sollen gestartet und mit den SchülerInnen des BG/BRG Judenburg durchgeführt werden. Diese Projekte sollen die SchülerInnen nicht nur auf Gefahren des Internets und der neuen Medien aufmerksam machen, sondern auch den SchülerInnen den richtigen und sicheren Umgang mit den neuen Medien lehren.

Abschließend kann festgehalten werden, dass das BG/BRG Judenburg nur mit der Hilfe aller am Schulgeschehen Beteiligten „Fit for Future“ bleiben kann. Alle Zahnräder des Schulapparates müssen ineinandergreifen, um erfolgreich die Zukunft der SchülerInnen und LehrerInnen des BG/BRG Judenburg zu gestalten.

Für weitere Informationen zum Thema eLearning am BG/BRG Judenburg können Sie gerne folgende Seite konsultieren:

http://elearning-brg-judenburg.blogspot.co.at/

Mag. Bernd Fiechtl

 

 

 

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Judenburg - 8750 Judenburg - Lindfeldgasse 10 - Tel +43 5 0248 047

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