„Vom Handelsplatz zur Bezirkshauptstadt:
Die spannende Entwicklung von Judenburg“
Das Landeskundeprojekt der 4E-Klasse des BG/BRG Judenburg
Im Rahmen des Landeskunde-Projekts 2026 setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Vom Handelsplatz zur Bezirkshauptstadt: Die spannende Entwicklung von Judenburg“ auseinander. Im Mittelpunkt stand dabei die historische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Judenburg von ihren Anfängen bis zur heutigen Rolle als Bezirkshauptstadt.
Zu Beginn des Projekts verfassten die Schülerinnen und Schüler eine Einleitung, in der sie ihre Erwartungen und Zielsetzungen formulierten und die Bedeutung regionaler Geschichte für das Verständnis der eigenen Heimat reflektierten. Anschließend beschäftigten sie sich intensiv mit der Entwicklung Judenburgs als bedeutender Handelsplatz im Mittelalter, mit dem Einfluss verschiedener Handelsformen, der Rolle der Mur als Verkehrsweg sowie mit wichtigen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Arbeit an Quellen: Die Schülerinnen und Schüler recherchierten digital in Büchern, Chroniken, Zeitungsartikeln und Archiven, um nachhaltige und verifizierte Einblicke in die Stadtgeschichte zu bekommen. Dabei wurden auch die Rolle historischer Bauwerke, Plätze und Sehenswürdigkeiten in Judenburg genauer untersucht und dokumentiert.
Darüber hinaus wurde das Projekt durch persönliche Reflexionen ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Frage auseinander, wie sich Judenburg im Laufe der Zeit verändert hat, welche Entwicklungen die Stadt bis heute prägen und welche Bedeutung regionale Geschichte für die eigene Identität besitzt.
Die Ergebnisse wurden digital gesammelt, als Portfolios abgegeben und gaben einen eindrucksvollen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven und Zugänge, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema näherten – sachlich fundiert, kreativ gestaltet und mit großem Engagement.
Im Rahmen der feierlichen Verleihung der Wartinger-Medaille durch den Historischen Verein für Steiermark im Landesarchiv in Graz am 21. Mai 2026 wurde das Projekt umfassend gewürdigt. Anwesend waren neben der Referentin für Landeskunde an Schulen, Mag.a Dr.in Karin Thierrichter, auch Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Auszeichnung, vorgenommen durch Bildungslandesrat Mag. Stefan Hermann, MBL und Bildungsdirektorin HRin Elisabteh Meixner, BEd, unterstrich einmal mehr die hohe Qualität der schulischen Auseinandersetzung mit steirischer Regionalgeschichte sowie das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler.
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus unserem Gymnasium heißen, in alphabetischer Reihenfolge:
Maximilian Eiwegger
Sophie Geyer
Lena Kogler
Als Schulgemeinschaft gratulieren wir euch sehr herzlich und freuen uns mit euch über eure Leistung und die erlangte Auszeichnung!
Prof. Mag. Raphael Grasser