Im Rahmen des Erasmus+ Programms verbrachten die Schülerinnen der 7. Klassen eine spannende Woche in Nizza. Das Projekt stand unter dem Motto „Tourisme durable“ und verband Unterricht, Projektarbeit und kulturelle Entdeckungen an der Côte d’Azur.
An den Vormittagen besuchten die Schülerinnen das Lycée Guillaume Apollinaire, wo sie gemeinsam mit französischen Jugendlichen an Projekten rund um nachhaltigen Tourismus arbeiteten. Dabei ging es um Themen wie umweltfreundliches Reisen, Schutz lokaler Kulturen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Durch den Austausch im Unterricht und in Gruppenarbeiten konnten die Schülerinnen nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch ihre Französischkenntnisse vertiefen und neue Freundschaften knüpfen.
Die Nachmittage standen im Zeichen kultureller Erkundungen. In Nizza, Menton, Monaco, Cannes und Antibes setzten sich die Schülerinnen mit unterschiedlichen Formen des Tourismus auseinander und diskutierten, wie Nachhaltigkeit in diesen Städten umgesetzt werden kann. Besonders eindrucksvoll war zu sehen, wie sich jede Stadt bemüht, ihre natürlichen und kulturellen Schätze zu bewahren, trotz des hohen Besucherandrangs an der Côte d’Azur.
Ein Höhepunkt der Woche war die Schnitzeljagd durch das Vieux Nice. In kleinen Teams erkundeten die Schülerinnen die engen Gassen der Altstadt, lösten kreative Aufgaben und entdeckten dabei verborgene Ecken, historische Gebäude und lokale Besonderheiten. Die spielerische Form machte nicht nur Spaß, sondern vertiefte auch das Verständnis für Geschichte und Nachhaltigkeit im städtischen Raum.
Die Erasmus+ Woche in Nizza war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Sie ermöglichte einen lebendigen Einblick in das französische Schulsystem, förderte interkulturelle Begegnungen und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltiges Denken auch im Tourismus ist. Mit vielen neuen Eindrücken, gestärkten Sprachkenntnissen und einem erweiterten Blick auf Europa kehrten die Schülerinnen begeistert nach Hause zurück.
Prof. Mag. Timo Pichler, BA