MINT-Projektwoche der 4. Klassen
Während viele Schüler*innen der 4. Klassen in Spanien und Frankreich an einem ERASMUS-Austausch teilnehmen durften, erlebten die restlichen Schüler*innen der 4. Klassen (vorwiegend Realgymnasiast*innen) eine spannende und lehrreiche Projektwoche mit dem Schwerpunkt MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Durch vielseitige Workshops, spannende Exkursionen und praxisnahe Experimente konnten die Schüler*innen in die Welt der Wissenschaft und Technik eintauchen.
Der Auftakt der Woche führte die Schüler*innen an die Montan-Universität nach Leoben, wo sie spannende Vorträge zu naturwissenschaftlichen Themen hörten. Es wurden nicht nur Auswirkungen und Messmethoden von Erdbeben näher behandelt, sondern auch erklärt, wie Bodenproben untersucht werden.
Ein besonderes Highlight dieser Woche war der Besuch des RoadLab vom Technischen Museum Wien, in dem die Schüler*innen modernste Technologien wie 3D-Drucker, Lasercutter und Plotter kennenlernen durften. Frei nach dem Motto – Kreativität trifft auf Technik – hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, eigene T-Shirts und Schlüsselanhänger zu gestalten und ihre kreativen Ideen mit moderner Technik umzusetzen. Die Arbeit mit diesen Geräten war nicht nur spannend, sondern auch äußerst lehrreich.
Neben all den technischen und wissenschaftlichen Themen kam auch das gemeinschaftliche Erleben nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Kochen bereiteten die Schüler*innen Pizza und Obstsalat zu. Auch das Frühstücken in der Gruppe wurde zu einem besonderen Erlebnis, bei dem nicht nur Marmeladebrote genüsslich verzehrt, sondern auch Aufstriche selbst zubereitet wurden.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Projektwoche waren zwei Klimaworkshops. Hier lernten die Schüler*innen in einer “Klimaweltreise” die Auswirkungen des Klimawandels kennen, spielten ein Klimaspiel und diskutierten, was jede/r Einzelne/r zum Umweltschutz beitragen kann. Es wurde deutlich, dass bewusster Konsum und Verzicht auf bestimmte Gewohnheiten einen großen Unterschied machen können. Mit dem abschließenden Planen einer eigenen Stadt mit eigenen Klimaregeln wurde das Bewusstsein für den Klimaschutz und eine nachhaltige Lebensweise noch einmal verinnerlicht.
Zum krönenden Abschluss der Woche besuchten die Schüler*innen das CoSA (Center of Science Activities) in Graz, wo sie an verschiedenen Workshops teilnahmen. Sie richteten eine Wohnung kreativ ein, versuchten anhand von Symptomen eine Krankheit zu diagnostizieren und programmierten mit Micro-Bits erste Codes. Dem Abschluss bildete dann ein Besuch des Naturkundemuseums. Dieser Tag bot einen perfekten Mix aus Kreativität, Wissenschaft und Technik und rundete die Projektwoche ideal ab.
Die MINT-Projektwoche war ein voller Erfolg! Die Schüler*innen konnten auf spielerische und praxisnahe Weise ihr Wissen in den Naturwissenschaften vertiefen, neue Technologien ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Alle Beteiligten waren begeistert und sind sich einig: Eine solche Woche sollte unbedingt wiederholt werden!
Prof.in Mag.a Stefanie Hoffelner-Duer