Erasmus+ in Brüssel: Fake News und Demokratie im Fokus
Wie funktioniert die Europäische Union? Wer entscheidet über europäische Gesetze? Und welche Rolle spielen Fake News für unsere Demokratie? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Judenburg gemeinsam mit Jugendlichen des Max-Planck-Gymnasiums Trier bei einer Erasmus+-Mobilität in Brüssel.
Vom 21. bis 25. September 2026 stand der Austausch unter dem Titel „Fake News – Defence of Democracy“. Organisiert wurde die Erasmus+-Mobilität von Mag. Bernd Fiechtl und Mag.a Stefanie Hoffelner-Duer, die am BG/BRG Judenburg auch das Wahlpflichtfach yOURope unterrichten. Die Themen des Austauschs knüpften damit unmittelbar an die Inhalte des Unterrichts an: europäische Politik, Demokratie, aktive Bürgerschaft und die kritische Auseinandersetzung mit Informationen.
Das abwechslungsreiche Programm führte die Jugendlichen unter anderem zur Europäischen Kommission, zum Europäischen Parlament und zum Rat der Europäischen Union. Im Parlamentarium konnten sie in einem Rollenspiel selbst in die Rolle von Abgeordneten schlüpfen und erfahren, wie politische Entscheidungsprozesse funktionieren. Auch die Ständigen Vertretungen Österreichs und Deutschlands bei der EU standen auf dem Programm.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Fake News und der Bedeutung verlässlicher Information für eine demokratische Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten eigene Fragen vor, diskutierten mit Expertinnen und Experten und setzten sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinander. Ergänzt wurde das politische Programm durch den Besuch des Hauses der Europäischen Geschichte sowie gemeinsame kulturelle Aktivitäten.